Discussion:
Exostose im Unterkiefer
(zu alt für eine Antwort)
t***@gmail.com
2015-08-07 19:53:33 UTC
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Raw Message
Hallo Alexander,ich danke für die tolle und verständliche Ausführung zur Exostose im Unterkiefer. Mich betrifft diese Frage auch seit kurzem. Sind denn solche Kieferknochenveränderung wirklich hinderlich,um eine Prothese anfertigen zu lassen.Ich führe seit längerer Zeit eine Diskussion mit den Zahnärzten.Ķönnen denn uneingeschränkt Implantate eingesetzt werden.Für eine baldige Antwort bedanke ich mich bereit im voraus.
r***@gmail.com
2016-01-06 22:43:18 UTC
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Raw Message
Hallo,
ich benötige mal ein paar Erfahrungen bzgl. einer Exostose im
Unterkiefer.
Seit Jahren schon habe ich diese 2 Knochenauswüchse im Unterkiefer und
sie stören mich schon lange nicht mehr. Dennoch war ich nun bei einem
Chirurgen, um mich diesbezgl. beraten zu lassen.
Natürlich habe ich nun einen Termin für eine Operation, obwohl ich dies
erstmal nicht wollte.
Angeblich kein Drama und wahrscheinlich nur 3 Tage krank, heißt es.
Nun hat mir aber ein Freund erzählt, dass es dabei große Risiken bzgl.
Entzündungen gibt und überhaupt auch die Schmerzen über viele Tage sehr
stark wären. Davon abgesehen, dass auch die Operation trotz Betäubung
ziemlich schmerzhaft sein soll. Die angekündigten 3 Tage seien auch eher
verharmlost.
In Anbetracht dessen, möchte ich die OP nun erstmal absagen.
Trotzdem würde mich mal interessieren, wie es nun wirklich ist.
Zufällig habe ich im Internet ein Foto gefunden, dass ziemlich genau
meine Exstose wiedergibt. Leider finde ich nichts über die OP an sich,
die Risiken und die Schmerzen.
Wer sich etwas auskennt und dieses Foto zur Beurteilung braucht, dem
maile ich es gerne zu.
Ich würde mich sehr über Rat und Hilfe freuen
Bernd
Hallo

nachdem für mich im Unterkiefer demnächst eine Prothesenversorgung ansteht schlage ich mich mit dem Thema Exostosen herum. Denn diese sind bei mir sehr ausgeprägt. Meine Behandlung erfolgt in einer Uni-Klinik, auf meine Frage hin soll erst einmal eine Interims Versorgung erfolgen um dann sehen zu können ob diese sich bewährt oder nicht.
Bei meiner Nachfrage an einen Zahntechniker wurde mir gesagt das Prothesenversorgungen bei ausgeprägten Exostosen nicht sinnvoll sind. Wie schon die Uni-Ruhr in Bochum auf der webpage sagt, klagen viele Patienten über wacklige Versorgungen. Wohl nicht ohne Grund.
Von meiner Uni-Klinik wurde mir geraten einen Kieferchirugen zu konsultieren. Der Chirurg brauchte nicht viel um mir bewusst zu machen das das keine leichte Sache ist.
Nach einer recht schlaflosen Nacht kam ich auf den Gedanken ob nicht, anstelle einer aufwendigen und recht problematischen Entfernung der Exostosen, die Versorgung mit Implantanten nicht die bessere Versorgung wäre. Hier besteht meiner Ansicht nach eine medizinische Indikation die eine Einzelfallentscheidung erforderlich macht. Die Krankenkasse wird diese Implantatversorgung jedoch ablehnen bzw. nur den Kassenanteil bewilligen wollen. Ich weiß jedoch das Krankenkassen, sofern eine med. Indikation besteht, Kosten für derlei (auch andere) Maßnahmen bewilligen MUSS. Auch dürfen diese Anträge nicht verschleppt werden.

Ich gehe davon aus das bislang niemand dies versucht hat????

Mir ist durchaus bewusst das sowohl Ärzte, Chirurgen, MDK etc. gern nach 0815 Manier agieren. Die Bereitschaft mal alles aus einer anderen Perspektive zu betrachten ist halt aufwendiger und kostet mehr Arbeit.

Lieben Gruß

Ron
d***@gmail.com
2017-07-15 14:40:04 UTC
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Raw Message
Post by t***@gmail.com
Hallo Alexander,ich danke für die tolle und verständliche Ausführung zur Exostose im Unterkiefer. Mich betrifft diese Frage auch seit kurzem. Sind denn solche Kieferknochenveränderung wirklich hinderlich,um eine Prothese anfertigen zu lassen.Ich führe seit längerer Zeit eine Diskussion mit den Zahnärzten.Ķönnen denn uneingeschränkt Implantate eingesetzt werden.Für eine baldige Antwort bedanke ich mich bereit im voraus.
Bei mir hat der Zahnarzt bei einer Routineuntersuchung so ein Überbein festgestellt. Dieses war in sofern problematisch, weil es kurz davor war, eine Zahnbrücke im Wert von einigen tausend Euro rauszudrücken. Er hat daraufhin ohne große Diskussion zum Bohrer gegriffen und das gesamte Überbein abgeschliffen. Wahrscheinlich hätte ein Chirurg das schneller geschafft und das Verfahren war eine ziemliche Quälerei, aber ich bin Angstpatient. Dieser nict ganz so professionelle Eingriff mit einem einfachen Zahnarztinstrument hat jedenfalls dafür gesorgt, dass ich ich mir nicht eine Minute Gedanken über das Problem machen konnte.
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